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Prozessoptimierung beim Entgraten von Einwegmesser


Schule:
IT-HTL Ybbs an der Donau
Klasse: 5BHWIM
Betreuung: Herr Dipl.-Ing. Gerhard Pölzgutter
Team: Clemens Holzmann, Alexander Funke


Beschreibung:

Das Unternehmen TKM Austria GmbH in Böhlerwerk produziert Einwegmesser, welche zum Granulieren von Kunststoff verwendet werden. Ein Schritt der Fertigung dieser Messer ist das Entgraten des Messerschafts. Dieser Prozess erfolgt zur Zeit händisch auf einem Schleifbock. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen wirtschaftlicheren und kostengünstigeren Entgrateprozess in die Fertigung zu integrieren.
Durch lange Recherche zum Thema Entgraten und Gespräche mit Fachleuten konnte ein gutes Fundament an Wissen geschaffen werden. Mit diesem Wissen konnte man relativ schnell feststellen, welche Verfahren für die Einwegmesser geeignet sind. Ein großer Faktor in der Auswahl des Verfahrens war die Schneide des Messers. Diese ist vor dem Entgraten schon vorhanden und darf nicht mehr beeinträchtigt werden. Aufgrund dessen schieden die meisten Verfahren für diese Anwendung aus und man begann, sich auf elektrochemisches Badentgraten zu konzentrieren.
Der Kontakt zu Firmen, die sich auf elektrochemisches Abtragen spezialisiert haben, wurde gesucht und man wurde bei der Firma POLIGRAT GmbH in München fündig. Von der genannten Firma wurden elektrochemisch entgratete Probestücke zur Verfügung gestellt, welche dann bei der Firma voestalpine Precision Strip GmbH unter Mikroskop analysiert wurden.
Da das Ergebnis unter Mikroskop den Anforderungen entsprach, statteten wir dem Unternehmen einen Besuch in München ab. Dort wurde über technische Details einer Anlage für elektrochemisches Badentgraten gesprochen und ein Angebot von der Firma wurde erstellt.
Nachdem die Preise festgelegt waren, wurde die Investition kalkuliert und auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft.

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