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Innovative Herstellung von Sportgesichtsmasken


Schule: HTBLuVA Waidhofen an der Ybbs
Klasse: 5BHMBA
Betreuung: Herr Dipl. Ing. Andreas Salcher,
Herr Dipl -Ing. Klaus Riedler
Team: Maximilian Prankl, Daniel Resel, David Roßgatterer

Beschreibung:

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Herstellung von protektiven Gesichtsmasken bei Mittelgesichtsfrakturen im Sportbereich zu beschleunigen und den ursprünglich reinen Handwerksprozess, der zeitraubend und teilweise auch unangenehm für den Patienten ist, in einen partiell automatisierten Prozess überzuführen.

Diese Art von Verletzungen kommt vor allem bei Ballsportlern häufig vor. Für den Schutz des lädierten Bereiches während der Heilung sind, um den Einsatz des Sportlers gewährleisten zu können, solche Masken notwendig. Ein wesentliches Ziel ist, dass zur Herstellung der Masken, der Patient nicht vor Ort anwesend sein muss. Nach dem Scannen des verletzten Gesichts folgt die Datenverarbeitung mittels verschiedener Open-Source-Programme zu einem CAD-Modell, wobei sowohl 3D-Scandaten als auch Computertomographie-Daten als Grundlage dienen können. Aus diesem Modell wird eine Positivform des Gesichts computerunterstützt gefräst. Diese Form dient zum anschließenden Laminieren mittels faserverstärkten Kunststoffs. Für diesen Zweck wurde ein eigenes Werkzeug zum Vakuumieren konstruiert und gefertigt.

Abschließend wird die Maske individuell nachbearbeitet, was zum fertigen Produkt führt. Durch den Einsatz der modernen Technologien wie 3D-Scanner, Computertomographie und Industrieroboter, soll das Verfahren möglichst innovativ, wirtschaftlich und zeitsparend gestaltet werden.

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